Hundetrainerin Natascha von Hamrah Hundetraining kniet lächelnd neben einem schwarzen Hund auf einem Waldweg

Hi, ich bin Natascha!

Ist es ein Klischee zu sagen, dass ich Hunde schon immer geliebt habe? Wahrscheinlich ein wenig. Aber genau so ist es. Und irgendwo muss die Geschichte ja anfangen.

Ich war also der klassische Fall von flehendem kleinen Mädchen, das unbedingt einen Hund haben wollte, bis meine Eltern irgendwann weichgeklopft waren und mit sieben Jahren unser erster Hund einzog. Seitdem sind Hunde feste Wegbegleiter in meinem Leben.

Heute gehören gleich drei ziemlich unterschiedliche Charaktere zu mir. Summer, eine Terrierwundertüte und mein erster eigener Hund, ist mittlerweile fast 15 und begleitet mich wortwörtlich schon mein halbes Leben. Chester, ein Australian Shepherd-Labrador Mischling ist seit sieben Jahren an meiner Seite und hat mich selbst schon vor so einige Herausforderungen gestellt. Und dann ist da noch Elsa, unser neuester Zugang. Eine junge Cane Corso Hündin, die mich gerade noch einmal am eigenen Leib erfahren lässt, wie viel witzige Ideen in einen Junghundkopf passen.

Meine Ausbildung zur Hundetrainerin habe ich bei KynoLogisch absolviert. Neben dem fachlichen Wissen habe ich dort vor allem eines für meine Arbeit mitgenommen: genau hinschauen, Zusammenhänge zu verstehen und das eigene Handeln immer wieder zu hinterfragen. Das bildet bis heute die Grundlage dafür, wie ich auf Hundetraining schaue.


Bei aller Begeisterung für Hunde arbeite ich mindestens genauso gerne mit den Menschen, die zu ihnen gehören. Ich liebe diese Aha-Momente, in denen Verhalten plötzlich Sinn ergibt und jemand den eigenen Hund durch eine andere Brille betrachtet. Wenn aus Fragezeichen mehr Verständnis wird, neue Handlungsmöglichkeiten entstehen und dadurch die Verbindung zwischen Mensch und Hund wachsen kann, ist für mich ziemlich viel erreicht.

Hundetrainerin Natascha hockt auf einem Waldweg und gibt einem braun-weißen Hund ein Leckerli aus der Hand

Meine Haltung

Wenn euch wichtig ist, dass Hundetraining nach einer ganz bestimmten Methode oder einem festen Konzept funktioniert, bin ich vermutlich nicht die Richtige für euch. Ich bin überzeugt davon, dass Hunde genauso unterschiedlich sind wie du und ich. Und genauso individuell sind die Beziehungen, die wir mit ihnen führen. Deshalb glaube ich nicht an die eine Methode, die für jeden Hund und jede Situation die richtige Antwort bereithält.

Dabei entsteht Beziehung für mich nicht dadurch, wie wir Verhalten belohnen oder korrigieren. Sie zeigt sich vor allem im täglichen Miteinander. Darin, einander mit Wohlwollen zu begegnen, verlässlich und authentisch miteinander zu sein, Grenzen zu respektieren und sich auch dann noch gern zu haben, wenn man sich mal nicht einig ist.

All das bedeutet für mich auch, Verhalten nicht losgelöst von der Beziehung und der jeweiligen Situation zu betrachten. Hunde bringen ihre eigenen Erfahrungen, Bedürfnisse und Ideen mit und handeln aus dem heraus, was für sie gerade sinnvoll erscheint. Das zu verstehen und gleichzeitig beide Seiten im Blick zu haben, ist für mich die Grundlage für nachhaltige Veränderung.

Braun-weißer Hund sitzt entspannt neben seiner Trainerin und wird am Kopf gestreichelt
Schwarzer junger Hund läuft an lockerer Leine und schaut aufmerksam nach oben, Leinentraining bei Hamrah Hundetraining in Soest

“Wenn man mit Hunden und Menschen arbeitet, ist es wichtig, demütig zu bleiben und zu wissen, dass man nie fertig ist mit Lernen und dass es immer Dinge zu entdecken gibt. Man sollte offen bleiben für Meinungen, Gespräche und Ansätze.”

Charly Arzberger

Hundetrainerin Natascha steht mit drei Hunden an der Leine auf einem Feld bei Soest und blickt in die Ferne
Älterer braun-weißer Hund sitzt im Vordergrund und schaut zur Seite, im Hintergrund hockt die Trainerin unscharf auf dem Waldweg

Diese Demut möchte ich mir in meiner Arbeit immer bewahren. Für mich bedeutet Kompetenz nicht, auf jede Frage sofort eine Antwort haben zu müssen. Es bedeutet auch, die eigenen Grenzen zu kennen, neugierig zu bleiben und sich stetig weiterzuentwickeln.

Deshalb bilde ich mich regelmäßig weiter, besuche Seminare und nutze Gelegenheiten, anderen Trainerinnen und Trainern über die Schulter zu schauen.

Sollte sich in unserem Gespräch zeigen, dass euer Anliegen besondere Erfahrung oder eine andere fachliche Ausrichtung braucht, werde ich das offen und ehrlich kommunizieren. Denn zu verantwortungsvollem Hundetraining gehört für mich auch zu wissen, wann jemand anderes die bessere Anlaufstelle für euch ist.

Meine Qualifikation